Logo der Universität Wien

Studienziele und Berufsfelder

AbsolventInnen dieses Joint Degree Masterstudiums haben Kenntnis über die Grundkonzepte der Kognitionswissenschaft, sowie umfassendes Methodenwissen und Training in aktuellen Forschungstechniken. Zusätzlich erwerben die Studierenden Expertise in einem bestimmten kognitionswissenschaftlichen Bereich (i.e., in einem kognitiven Phänomenbereich).

Das Besondere und Einzigartige an diesem Programm ist zum einen die radikal interdisziplinäre Ausrichtung, die sich in der Curriculumsarchitektur und in den didaktischen Prinzipien manifestiert (z.B.: Arbeit in interkulturellen, interdisziplinären Teams, phänomenorientierte [vs. disziplinenorientierte] Herangehensweise, etc.), zum anderen die internationale Dimension und damit verbundene Vielfältigkeit der Forschungsmöglichkeiten.

Es gibt ein internationales Konsortium. Die aktuellen Partnerinstitutionen werden laufend vom institutionellen akademischen Organ bekannt gegeben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer MEi:CogSci Website.

Studienziele auf Curricularebene

Fachspezifische Kompetenzen:

  • Systematische Kenntnis und Verständnis von Natur, Organisation und Erwerb von Wissen in menschlichen, nicht-menschlichen lebenden und künstlichen Systemen.
  • Kenntnis und Verständnis der Grundkonzepte der Kerndisziplinen der Kognitionswissenschaft hinsichtlich ihrer Relevanz für kognitionswissenschaftliche Fragestellungen (Orientierung)
  • Interdisziplinäre Spezialisierung in einem Phänomenbereich der Kognition
  • Kenntnis und Verständnis aktueller, relevanter Themen und Diskussionen im Bereich der Kognitionswissenschaft
  • Fähigkeit, sich in mehreren wissenschaftlichen Kulturen und Diskursen der kognitionswissenschaftlichen Basisdisziplinen zurechtzufinden
  • Fähigkeit, in und zwischen den unterschiedlichen Disziplinen und Diskursen zu navigieren
  • Fähigkeit, wissenschaftliche Entwicklungen im Bereich der Kognitionswissenschaft in reflektierter und autonomer Weise zu folgen

Methodologische Kompetenzen:

  • Kenntnis und Verständnis mehrerer kognitionswissenschaftlicher Methoden, ihrer Möglichkeiten und Grenzen
  • Fähigkeit, Methoden und Konzepte unterschiedlicher Bereiche adäquat auszuwählen, kompetent anzuwenden und ggf. zu kombinieren
  • Fähigkeit zur Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation wissenschaftlicher Arbeit

Überfachliche Kompetenzen:

Instrumentell

  • Sprachkompetenz (Englisch)
  • Fähigkeit, wissenschaftlich zu arbeiten
  • Fähigkeit zur Recherche und Beurteilung von Fachliteratur
  • Fähigkeit, in virtuellen Umgebungen zu arbeiten
  • Fähigkeit zu analytischem und synthetischem Denken
  • Selbstlernkompetenz, persönliches Wissens-, Projekt- und Zeitmanagement

Interpersonell

  • Fähigkeit, in virtuellen Umgebungen kollaborativ zu arbeiten
  • Teamkompetenzen:
    • Fähigkeit, in interdisziplinären Teams zu arbeiten
    • Fähigkeit, mit unterschiedlichen Standpunkten und Sichtweisen kompetent umzugehen
    • Fähigkeit, Gruppenarbeit zu moderieren
    • Kompetenz mit einem interkulturellen wissenschaftlichen Umfeld umzugehen

Systemisch

  • Fähigkeit, integrativ zu denken
  • Fähigkeit zur Entwicklung von Ideen, Diskussion und Arbeit in einem interdisziplinären Umfeld
  • Fähigkeit zur Arbeit und Organisation in Projekten
  • Fähigkeit, Forschungsansätze und Methoden kritisch zu bewerten
  • Fähigkeit, sich in komplexen Zusammenhängen schnell zu orientieren und zurechtzufinden
  • Fähigkeit, andere Standpunkte und Sichtweisen einzunehmen (Intellektuelle Mobilität)
  • Reflexionsfähigkeit
  • Fähigkeit, phänomenorientiert zu denken
  • Theoriegeleitete Problemlösungskompetenz
  • Fähigkeit, autonom zu arbeiten

Qualifikationsprofil

AbsolventInnen dieses Programms verfügen über ausreichend theoretische und empirische Kenntnisse, um eine akademische Karriere (z.B. Ph.D. Programm) im Bereich der Kognitionswissenschaft oder einer ihrer Kerndisziplinen zu verfolgen.

Absolventinnen der Kognitionswissenschaft weisen nicht nur Qualifikationen für die Grundlagenforschung auf, sie finden auch immer häufiger in der angewandten Forschung eine Anstellung. Je nach Spezialisierungsrichtung eröffnen sich unterschiedliche Karrierefelder: der IT-Sektor (Interaktionsdesign, Usability, Computer Supported Cooperative Work, Wissensmanagement, etc.), der Bildungssektor, biomedizinische und klinische Forschung, sowie der wirtschaftliche Sektor.

Überfachliche Kompetenzen (Teamworkfähigkeit, Fähigkeit zur Kommunikation, Reflexion und Evaluation, Fähigkeit, sich in komplexen Zusammenhängen schnell zurechtzufinden), die im Laufe des Studiums erworben werden, qualifizieren die AbsolventInnen für verschiedene Karrieren am Privatsektor. Ein Studienabschluss im Bereich der Kognitionswissenschaft befähigt zur Arbeit in stark interdisziplinären Gebieten aufgrund der Erfahrungen mit den Einzeldisziplinen und ihrer Integration. Solche interdisziplinären Bereiche sind IT- und Bildungssektor (siehe oben), sowie Consulting, Personalentwicklung und Wissenschaftsjournalismus.

Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0